Was ist ein Stator?

Es gibt prinzipiell zwei Arten von Statoren. Wartungsfrei und spannbar.

Ein wartungsfreier Stator ist im Unterschied zum spannbaren Stator direkt nach Einbau in eine Putzmaschine sofort einsatzfähig. Als wartungsfrei gelten die Modelle der Stator Geometrie: Twister, Zylinder und spezielle Statoren für 230V Putzmaschinen.

Ein spannbarer Stator ist dagegen immer nur mit einer Spannschelle nutzbar. Die Wahl des richtigen spannbaren Stator richtet sich nach Auswahl des zu verarbeitenden Materials und der zur verarbeitenden Korngröße. Spannbare Statoren werden in zwei Gruppen unterschieden. Es gibt Statoren mit integrierter Spannschelle, sowie geschlitzte Statoren, welche mit einer externen Spannleiste versehen sind. Lässt der Förderdruck beim Arbeiten nach, so muss der Stator nachgespannt werden. Die Standzeit (Lebenszeit) des Stators verlängert sich dadurch enorm. Vorteil: Die Einstellung der Spannung erfolgt mittels Schrauben und kann beliebig nachgespannt werden. So kann der Stator genau auf die Anwendung bzw. das Material vom Fachmann eingestellt werden.

Wie ermittelt man den passenden Stator für seine Putzmaschine?

Für jede Maschine und Anwendung gibt es eigen dafür konzepierte Statoren. Der Namen gibt bereits Aufschluss darauf wie sich ein Stator zusammensetzt. Zunächst wird der Durchmesser ermittelt. Statoren gibt es mit den Durchmessern: 40mm (A), 51mm (B), 59mm (C), 90mm (D). 114mm (R) und 125mm (T). Weitere Kurzbegriffe am Stator deuten auf den speziellen Einsatz: wf = wartungsfrei, PIN = Verdrehsicherung, L = Linkslauf, Spannbar = für Spannschelle Danach wird die Zahlenfolge in der Beschreibung des Stators betrachtet. Die erste Zahl benennt die Exzentrität des Statoren und die zweite Zahl nach dem Strich, die Anzahl der Druckstufen.

Hier bei ist wichtig zu wissen: Je größer die Exzentrität (mm) desto höher die spätere Fördermenge.Je mehr Druckstufen desto mehr Druck wird erreicht.

Statorenbezeichung richtig ermitteln!

Ein Beispiel:
Geht man vom Klassiker dem Stator D 6-3 aus sind die Komponenten leicht erklärt.
Der Buchstabe D steht für den Durchmesser des Stators. D wären im Beispiel Ø 90mm. 
Die Zahl 6 steht für 6mm Exzentrität und die 3 für drei Druckstufen.

Stator Twister oder besser Stator herkömmlich Zylindrisch?

Reibung verursacht Hitze und diese beeinflusst den Gummi und somit die Standzeit eines Stators dauerhaft negativ. Daher ist eine Wellenbauform wie im Twister ideal dafür geeignet um die Wärme zu reduzieren und eine perfekte Wärmeableitung zu ermöglichen. Der Twister hat dank seiner Wellenform eine geringere Oberfläche und leitet die Wärme so perfekt ab.
Ein weiterer Vorteil des Twister basiert auf seinen unterstützenden Stahlflanken. Diese stützen den Gummi und verhindern bei Druck eine Verformung.

In der Zylindrischen Ausführung führt die Verfprmung im Gummi schneller zu einem höheren Verschleiß und verringert schneller die Druckstabilität = Haltedruck in den Kammern, es kann zu Rückfluss im Stator kommen. Durch unregelmäßige Gummidicken wird eine schnelle Wärmeabfuhr verhindert.

Fazit: Beim Kauf eines wartungsfreien Stator sollte aufgrund seiner postiven Eigenschaften immer auf das Twister Modell zurück gegriffen werden. Sowohl Haltbarkeit als auch Standzeit

Welche Pumpen Förderleistung in Liter/Min erreicht ein Stator für Ihre eigene regelbare Putzmaschine?

Die Literleistung einer Putzmaschine lässt sich leicht errechnen. Hierbei ist es wichtig zu wissen mit wieviel Umdrehungen je Minuten die verwendete Putzmaschine arbeitet. Geht man zum Beispiel von einer Leistung von 250 U/min und einem eingesetzten Stator D 6-3 aus, ergibt dies folgende Förderleistung:

D 6-3 Stator : 20 l/min bei 400 U/Min
20 : 400 = 0,05
0,05 x 250 = 12,5 l/min

Wann muss der Stator ersetzt und getauscht werden?

Wird der angegebe Arbeitsdruck oder die Förderleistung des Stator nicht mehr erreicht, ist die Einheit verschlissen
und sollte getauscht werden.

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